Die Gebäudeautomation unseres Unternehmens ist ein verlässlicher Partner der Industrie für komplexe Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) sowie zentrale Leittechnik (ZLT) in Ostwestfalen-Lippe. Zwei Teams mit rund einem Dutzend Fachkräften unterschiedlicher Disziplinen planen, projektieren und realisieren anspruchsvolle Automatisierungslösungen.
Im Mittelpunkt stehen die kontinuierliche Überwachung von Prozessen sowie die Automatisierung und Visualisierung sämtlicher Anlagen zur Energieerzeugung und -nutzung. Ziel ist eine transparente Prozesskontrolle und eine maximale Energieeffizienz in gewerblich und industriell genutzten Gebäuden und Anlagen.
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Das Automatisierungsteam entwickelt und realisiert für Industrie- und Gewerbekunden eine Vielzahl anspruchsvoller Systeme. Komplexe MSR-Anlagen sind hier in erfahrenen Händen: Das Leistungsspektrum reicht von der fundierten Planung über die Umsetzung bis hin zur kontinuierlichen Betreuung im 24/7-Betrieb.
Mit professionellen Automatisierungslösungen und intelligentem Energiemanagement unterstützt Brüggemann Unternehmen dabei, ihre Energieflüsse transparent zu erfassen und nachhaltig zu optimieren. In komplexen Anlagen überwachen wir über 450 Energiezähler und integrieren diese in leistungsfähige Lastenmanagementsysteme, die Energieverbräuche steuern und Lastspitzen zuverlässig reduzieren.
Durch die kontinuierliche Auswertung und Visualisierung der Verbrauchsdaten schaffen wir eine fundierte Grundlage für effiziente Betriebsentscheidungen, Kostenoptimierung und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen. Unsere Lösungen ermöglichen es, Energieverbräuche in Echtzeit zu analysieren, Einsparpotenziale zu identifizieren und Prozesse dauerhaft zu optimieren.
Wir entwickeln leistungsfähige Automatisierungs- und Visualisierungssysteme für anspruchsvolle industrielle und gebäudetechnische Anwendungen. Unsere Lösungen können über 65.000 Datenpunkte verarbeiten und stellen komplexe Prozessinformationen übersichtlich, sicher und in Echtzeit dar.
Zu den zentralen Funktionen gehören ein automatisches Druckmodul für Protokolle und Auswertungen, ein intelligentes Temperaturmanagement, die Integration industrieller Bildverarbeitung sowie eine leistungsfähige Videosteuerung.
Durch die Entwicklung eigener Schnittstellen integrieren wir unterschiedlichste Systeme, Maschinen und Datenquellen nahtlos in eine zentrale Plattform. So entstehen individuelle Automatisierungslösungen, die maximale Transparenz, Betriebssicherheit und Zukunftsfähigkeit bieten.
Brüggemann realisiert ganzheitliche Automatisierungslösungen für technische Anlagen und komplexe Prozesslandschaften. Wir automatisieren Kälteanlagen, Heizungsanlagen, Lüftungsanlagen, BHKW-Anlagen sowie komplette Energiezentralen und sorgen für einen sicheren, effizienten und transparenten Betrieb.
Unsere Systeme übernehmen die Prozesssteuerung unterschiedlichster Anlagen, integrieren Energiemanagement zur Optimierung von Verbrauch und Lastspitzen und steuern Ein- und Ausfahrtsprozesse ebenso zuverlässig wie Sortieranlagen in industriellen Anwendungen. Alle Anlagen werden zentral überwacht, intelligent geregelt und nahtlos miteinander vernetzt.
So entstehen individuelle Automatisierungslösungen, die Betriebsabläufe optimieren, Energie effizient nutzen und eine hohe Anlagenverfügbarkeit sicherstellen.
Wir realisieren ganzheitliche Lösungen zum Messen, Steuern und Regeln technischer Anlagen. Dazu entwickeln wir individuelle Steuerungen, erstellen Schaltpläne und fertigen passgenaue Schaltschränke. In der Gebäudeleittechnik (GLT) setzen wir auf moderne Systeme wie Beckhoff TwinCat und Evon XamControl zur effizienten Visualisierung und Aufnahme von Messwerten.
Unsere Lösungen umfassen die Automatisierung von RLT-Anlagen, Lüftungsanlagen und Kälteanlagen sowie die Integration von Einzelraumregelung, tageslichtunabhängiger Regelung, Verschattungen und Wetterstationen. Über BUS-Systeme wie KNX vernetzen wir alle Komponenten intelligent.
Auch sicherheitsrelevante Einrichtungen wie Brandschutzklappen und Rauchmelder binden wir zuverlässig in die Steuerung ein – für einen sicheren, energieeffizienten und transparenten Anlagenbetrieb.
Der Bereich Automation arbeitet eng und abgestimmt mit den Fachbereichen Elektro, Sicherheitstechnik, Heizung, Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik zusammen. Durch diese interdisziplinäre Zusammenarbeit entstehen ganzheitliche, technisch optimal vernetzte Lösungen aus einer Hand.
Die Schnittstelle zwischen MSR-Technik und Elektrotechnik sorgt für einen sicheren und effizienten Anlagenbetrieb. Während die Elektrotechnik Energieversorgung und Schalttechnik bereitstellt, übernimmt die MSR-Technik die Erfassung, Steuerung und Regelung der Prozesse – für optimal abgestimmte, transparente und energieeffiziente Systeme.
Die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) und die Sicherheitstechnik arbeiten eng zusammen, um einen sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten. Die MSR überwacht und steuert alle Anlagenprozesse, während die Sicherheitstechnik kritische Zustände erkennt und im Ernstfall gezielt Schutzmaßnahmen auslöst.
Wir übernehmen die Planung, die fachgerechte Montage Ihrer Elektroanlage sowie die laufende Wartung und Instandhaltung. Durch unsere ganzheitliche Betreuung gewährleisten wir maximale Sicherheit, Effizienz und Zuverlässigkeit – über den gesamten Lebenszyklus Ihrer technischen Anlagen hinweg.
Ob Elektro, Heizung, Kälte/Klima oder Raumlufttechnik – wir verbinden alle Gewerke zu einer leistungsstarken Gesamtlösung. Präzise geplant, sauber umgesetzt und effizient betrieben. Für Industrie und Gewerbe, die auf zuverlässige Technik setzen.
Unsere Standorte verfügen über erfahrene Fachansprechpartner, die Ihnen bei allen Fragen rund um unsere Leistungen schnell und kompetent weiterhelfen. Bitte nehmen Sie direkt Kontakt mit dem für Sie zuständigen Standort auf – wir unterstützen Sie gern persönlich bei Ihrem Anliegen.
Die BRÜGGEMANN-Gruppe ist aktuell mit drei Standorten im Herzen Deutschlands vertreten: Unsere Zentrale mit allen fachlichen und administrativen Geschäftsbereichen ist in der westfälischen Fleischwarenmetropole Versmold (Kreis Gütersloh).
Die Anforderungen an moderne Elektroanlagen sind heute so hoch wie nie zuvor. Viele kleinere Unternehmen ziehen sich zunehmend aus der Errichtung komplexer Anlagen zurück, weil Planung, Ausführung und Dokumentation strengen technischen und rechtlichen Vorgaben unterliegen.
Das zentrale „Grundgesetz“ unseres Handwerks ist das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). In §49 EnWG heißt es: „Energieanlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass die technische Sicherheit gewährleistet ist. Dabei sind vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten.“
Eine Anpassung oder Umrüstung elektrischer Anlagen ist immer dann erforderlich, wenn Teile der Anlage verändert, erweitert oder neu errichtet werden. Die Grundlage dafür bildet die bundesweit gültige Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), die den sicheren Zustand und Betrieb technischer Anlagen vorschreibt.
In der Praxis erfolgt die Anpassung in der Regel nach dem Speisepunkt, also ab demjenigen Punkt, an dem neue oder geänderte Anlagenteile angeschlossen werden. In besonderen Fällen kann jedoch auch eine Anpassung vor dem Speisepunkt notwendig sein – etwa dann, wenn sicherheitsrelevante Grundlagen wie die Erdung nicht mehr gewährleistet sind.
Ziel jeder Umrüstung ist es, den sicheren Betrieb der gesamten Anlage zu erhalten und die aktuellen technischen Regeln zuverlässig einzuhalten.
Elektrische Anlagen dürfen solange in Betrieb bleiben, bis eine neue DIN_VDE-Bestimmung deren Nach- oder Umrüstung fordert. Wähnt jedoch ein Prüfer Probleme bei der Anlagensicherheit oder dem Personenschutz, kann eine Anpassung auch vorzeitig nötig sein.
Das ist genau die Herausforderung: Jeder Betreiber muss unter Berücksichtigung der Betriebsbedingungen geeignete Prüfintervalle und den Prüfungsumfang selbst festlegen. Die Erfahrung zeigt, dass technisch geführte Betriebe diese Pflicht deutlich zuverlässiger erfüllen als rein kaufmännisch ausgerichtete Unternehmen.
Letztere verzichten häufig auf vorbeugende Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen und setzen stattdessen auf eine reine Störungsbeseitigung. Das jedoch rechnet sich langfristig selten: Mit zunehmendem Anlagenalter nehmen die Schäden zu – oft verbunden mit höheren Kosten und längeren Stillstandszeiten.
Eine fachlich korrekte Beurteilung des Zustands einer elektrischen Anlage darf ausschließlich durch Personen erfolgen, die gemäß DIN VDE 1000-10:2009-01 als Elektrofachkraft qualifiziert sind. Zu diesem Personenkreis zählen in höchster Qualifikationsstufe insbesondere Elektroingenieure und in letzter Konsequenz Elektrosachverständige.
Da viele Betriebe heute keine eigenen Elektrofachkräfte mehr beschäftigen, werden Prüfung, Wartung und Instandhaltung häufig an spezialisierte Dienstleister wie die Brüggemann GmbH übertragen.
Eine Prüfung nach den brandschadenverhütenden Versicherungsbedingungen darf ausschließlich durch einen VdS-anerkannten Elektrosachverständigen durchgeführt werden.
Ja. Die Verpflichtung ergibt sich aus der bundesweit gültigen Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Seit ihrem Inkrafttreten im September 2002 ist jeder Anlagenbetreiber gesetzlich verpflichtet, alle erforderlichen Prüfungen, Wartungen und Instandhaltungen fachgerecht, fristgerecht und unter eigener Verantwortung sicherzustellen. Diese Aufgaben können durch eigene qualifizierte Elektrofachkräfte oder durch beauftragte, fachkundige Dienstleister erfüllt werden.
Zusätzliche Prüfpflichten können sich zudem aus versicherungsrechtlichen Regelungen ergeben, beispielsweise aus den technischen Sicherheitsvorschriften SK 3602/3603, die zur Schadenverhütung eine regelmäßige Überprüfung elektrischer Anlagen vorschreiben.
Der „Stand der Technik“ wird nicht von einer einzelnen Institution definiert, sondern ergibt sich aus einer Gesamtheit allgemein anerkannter technischer Regeln. Für den Bereich der Elektrotechnik gehören hierzu insbesondere:
die technischen Regeln des VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e. V.),
die DIN-VDE-Bestimmungen als maßgebliche technische Normen,
die VdS-Richtlinien des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft,
sowie Brandschutzrichtlinien der Landesbauordnungen, Aufsichtsbehörden und Berufsfeuerwehren.
Diese Regelwerke bilden gemeinsam den verbindlichen Maßstab dafür, wie elektrische Anlagen zu planen, zu errichten, zu betreiben und zu prüfen sind. Sie werden regelmäßig aktualisiert und spiegeln den aktuellen technischen Entwicklungsstand sowie bewährte Sicherheitsanforderungen wider.
In der Praxis: Nein. Auch neu errichtete Elektroanlagen verändern sich im laufenden Betrieb kontinuierlich.
Ursachen dafür können sein:
der Anschluss zusätzlicher Maschinen oder Anlagen,
der Ausbau bestehender Schaltkreise,
Schalt- und Steuervorgänge im Regelbetrieb,
oder kurzzeitige Überlastungen, die einzelne Komponenten beeinflussen können.
Diese Veränderungen führen dazu, dass sich der technische Zustand einer Elektroanlage im Laufe der Zeit verändert – manchmal schleichend, manchmal deutlich. Aus diesem Grund sind regelmäßige Prüfungen, Wartungen und Anpassungen notwendig, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit dauerhaft zu gewährleisten.