Die Kälte- und Klimatechnik unseres Unternehmens zählt zu den führenden Anbietern in der Region Westfalen. Ein eigenes Planungsbüro entwickelt individuelle, passgenaue Lösungen, die konsequent auf die spezifischen Anforderungen der Kunden abgestimmt sind.
Besonders vorteilhaft ist die enge Zusammenarbeit mit angrenzenden Fachbereichen wie Elektrotechnik, Rohrleitungsbau, MSR-Technik und Raumlufttechnik. Durch optimal abgestimmte Schnittstellen arbeiten die Teams effizient Hand in Hand und setzen auch umfangreiche Projekte innerhalb anspruchsvoller Zeitpläne zuverlässig um.
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Wir bieten Ihnen sämtliche Leistungen rund um die Kältetechnik aus einer Hand – von der Planung über die Montage bis hin zur Wartung und Instandhaltung. Damit stehen wir Ihnen über die gesamte Lebensdauer Ihrer Industrie- und Gewerbekälteanlagen als zuverlässiger Partner zur Seite.
Gerne präsentieren wir Ihnen anhand ausgewählter Projekte unsere Kompetenz. Noch lieber entwickeln wir jedoch gemeinsam mit Ihnen neue, maßgeschneiderte Konzepte, um für Ihr Unternehmen maximale Effizienz zu realisieren.
Energieeffizient und leistungsstark
Unser Portfolio umfasst moderne Kälte- und Klimasysteme für Industrie und Gewerbe. Dazu gehören Verbundkälteanlagen, Verflüssigungssätze, Chiller und Kaltwassersätze ebenso wie VRV-/VRF- und Inverter-Multisplit-Anlagen für eine flexible Klimatisierung.
Wir realisieren Kühlhäuser, Kühllager sowie Klima- und Kälte-Container und bieten Lösungen zur Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (BHKW) für die integrierte Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte. Ergänzt wird das Angebot durch Druckluft-Kältetrockner, Wasser- und Luftkühler, Wärmepumpen (Luft, Wasser, Sole) sowie Plattenwärmetauscher für eine effiziente Wärmeübertragung.
Normgerecht und betriebssicher
Wir führen alle relevanten Prüfungen durch, darunter Dichtheitsprüfungen gemäß EU-Verordnung 517/2014 (F-Gase-Verordnung), Hygieneinspektionen nach VDI 6022, energetische Inspektionen nach § 12 EnEV sowie weitere gesetzlich vorgeschriebene Kontrollen.
Ergänzend bieten wir Effizienzoptimierungen, die Umstellung auf Kältemittel mit geringerem GWP-Wert, die fachgerechte Demontage und Entsorgung von Anlagen und Kältemitteln inklusive Dokumentation sowie die Fernbetreuung Ihrer Systeme.
Wirtschaftlich und leistungsstark
Kälte- und Klimatechnik ist in vielen Lebens- und Arbeitsbereichen unverzichtbar. Sie sorgt dafür, dass sich Menschen – ob am Arbeitsplatz oder zu Hause – bei jeder Außentemperatur wohlfühlen. Gleichzeitig gewährleistet sie in zahlreichen technischen Anwendungen einen störungsfreien und zuverlässigen Betrieb.
Darüber hinaus ist sie essenziell für die Herstellung und Lagerung vieler Rohstoffe und Produkte, bei denen konstante Temperaturen entscheidend sind.
Wir planen und realisieren moderne Lösungen in der Kältetechnik für Industrie und Gewerbe – von der einzelnen Kälteanlage bis hin zur Großkälte. Dabei kommen sowohl CO₂-Kälteanlagen als auch NH₃-Anlagen sowie weitere Systeme mit natürlichen Kältemitteln zum Einsatz. Vor dem Hintergrund der F-Gase-Regulierung und der F-Gas-Verordnung unterstützen wir Unternehmen bei der Umstellung auf natürliche Kältemittel, dem Austausch von Kältemitteln sowie bei der Modernisierung von Kälteanlagen.
Unsere Anlagen bestehen aus optimal abgestimmten Komponenten wie Verdichter, Verdampfer und Verflüssiger, die im Kältekreislauf eine hohe Kälteleistung ermöglichen. Je nach Anwendung realisieren wir Systeme mit Direktverdampfung oder indirekter Kühlung über Glykol oder andere Medien. Auch Lösungen mit Kaltwasserersatz und Erdsonden für Heizen und Kühlen sowie für modernes Heizen setzen wir um – häufig unterstützt durch KfW-Förderung.
Darüber hinaus bieten wir Gewerbekälte, Retrofit von Kälteanlagen, die Erneuerung von Kältetechnik sowie die Optimierung bestehender Bestandsanlagen der Kältetechnik. Durch intelligente Wärmerückgewinnung nutzen wir Abwärme effizient weiter und steigern so die Energieeffizienz der gesamten Anlage.
Für unsere Kunden besonders vorteilhaft ist der direkte Zugriff auf angrenzende Fachbereiche wie Elektrotechnik, Rohrleitungsbau, MSR-Technik und Raumlufttechnik. Dank optimal abgestimmter Schnittstellen arbeiten diese Gewerke effizient zusammen und realisieren auch umfangreiche Projekte zuverlässig innerhalb enger Zeitvorgaben.
Die enge Schnittstelle zwischen Kälte- und Klimatechnik und Elektrotechnik sorgt für einen sicheren und effizienten Betrieb. Während die Kälte- und Klimasysteme Temperatur und Luftqualität regeln, übernimmt die Elektrotechnik Energieversorgung, Steuerung und Absicherung – für optimal abgestimmte und energieeffiziente Gesamtlösungen.
Die Schnittstelle zwischen Kälte- und Klimatechnik und Raumlufttechnik schafft ein abgestimmtes Gesamtsystem: Temperaturregelung, Luftführung und Frischluftversorgung greifen ineinander und sorgen für effiziente, komfortable und stabile Klimabedingungen.
Wir übernehmen die Planung, die fachgerechte Montage Ihrer Elektroanlage sowie die laufende Wartung und Instandhaltung. Durch unsere ganzheitliche Betreuung gewährleisten wir maximale Sicherheit, Effizienz und Zuverlässigkeit – über den gesamten Lebenszyklus Ihrer technischen Anlagen hinweg.
Ob Elektro, Heizung, Kälte/Klima oder Raumlufttechnik – wir verbinden alle Gewerke zu einer leistungsstarken Gesamtlösung. Präzise geplant, sauber umgesetzt und effizient betrieben. Für Industrie und Gewerbe, die auf zuverlässige Technik setzen.
Unsere Standorte verfügen über erfahrene Fachansprechpartner, die Ihnen bei allen Fragen rund um unsere Leistungen schnell und kompetent weiterhelfen. Bitte nehmen Sie direkt Kontakt mit dem für Sie zuständigen Standort auf – wir unterstützen Sie gern persönlich bei Ihrem Anliegen.
Die BRÜGGEMANN-Gruppe ist aktuell mit drei Standorten im Herzen Deutschlands vertreten: Unsere Zentrale mit allen fachlichen und administrativen Geschäftsbereichen ist in der westfälischen Fleischwarenmetropole Versmold (Kreis Gütersloh).
Die Anforderungen an moderne Elektroanlagen sind heute so hoch wie nie zuvor. Viele kleinere Unternehmen ziehen sich zunehmend aus der Errichtung komplexer Anlagen zurück, weil Planung, Ausführung und Dokumentation strengen technischen und rechtlichen Vorgaben unterliegen.
Das zentrale „Grundgesetz“ unseres Handwerks ist das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). In §49 EnWG heißt es: „Energieanlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass die technische Sicherheit gewährleistet ist. Dabei sind vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten.“
Eine Anpassung oder Umrüstung elektrischer Anlagen ist immer dann erforderlich, wenn Teile der Anlage verändert, erweitert oder neu errichtet werden. Die Grundlage dafür bildet die bundesweit gültige Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), die den sicheren Zustand und Betrieb technischer Anlagen vorschreibt.
In der Praxis erfolgt die Anpassung in der Regel nach dem Speisepunkt, also ab demjenigen Punkt, an dem neue oder geänderte Anlagenteile angeschlossen werden. In besonderen Fällen kann jedoch auch eine Anpassung vor dem Speisepunkt notwendig sein – etwa dann, wenn sicherheitsrelevante Grundlagen wie die Erdung nicht mehr gewährleistet sind.
Ziel jeder Umrüstung ist es, den sicheren Betrieb der gesamten Anlage zu erhalten und die aktuellen technischen Regeln zuverlässig einzuhalten.
Elektrische Anlagen dürfen solange in Betrieb bleiben, bis eine neue DIN_VDE-Bestimmung deren Nach- oder Umrüstung fordert. Wähnt jedoch ein Prüfer Probleme bei der Anlagensicherheit oder dem Personenschutz, kann eine Anpassung auch vorzeitig nötig sein.
Das ist genau die Herausforderung: Jeder Betreiber muss unter Berücksichtigung der Betriebsbedingungen geeignete Prüfintervalle und den Prüfungsumfang selbst festlegen. Die Erfahrung zeigt, dass technisch geführte Betriebe diese Pflicht deutlich zuverlässiger erfüllen als rein kaufmännisch ausgerichtete Unternehmen.
Letztere verzichten häufig auf vorbeugende Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen und setzen stattdessen auf eine reine Störungsbeseitigung. Das jedoch rechnet sich langfristig selten: Mit zunehmendem Anlagenalter nehmen die Schäden zu – oft verbunden mit höheren Kosten und längeren Stillstandszeiten.
Eine fachlich korrekte Beurteilung des Zustands einer elektrischen Anlage darf ausschließlich durch Personen erfolgen, die gemäß DIN VDE 1000-10:2009-01 als Elektrofachkraft qualifiziert sind. Zu diesem Personenkreis zählen in höchster Qualifikationsstufe insbesondere Elektroingenieure und in letzter Konsequenz Elektrosachverständige.
Da viele Betriebe heute keine eigenen Elektrofachkräfte mehr beschäftigen, werden Prüfung, Wartung und Instandhaltung häufig an spezialisierte Dienstleister wie die Brüggemann GmbH übertragen.
Eine Prüfung nach den brandschadenverhütenden Versicherungsbedingungen darf ausschließlich durch einen VdS-anerkannten Elektrosachverständigen durchgeführt werden.
Ja. Die Verpflichtung ergibt sich aus der bundesweit gültigen Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Seit ihrem Inkrafttreten im September 2002 ist jeder Anlagenbetreiber gesetzlich verpflichtet, alle erforderlichen Prüfungen, Wartungen und Instandhaltungen fachgerecht, fristgerecht und unter eigener Verantwortung sicherzustellen. Diese Aufgaben können durch eigene qualifizierte Elektrofachkräfte oder durch beauftragte, fachkundige Dienstleister erfüllt werden.
Zusätzliche Prüfpflichten können sich zudem aus versicherungsrechtlichen Regelungen ergeben, beispielsweise aus den technischen Sicherheitsvorschriften SK 3602/3603, die zur Schadenverhütung eine regelmäßige Überprüfung elektrischer Anlagen vorschreiben.
Der „Stand der Technik“ wird nicht von einer einzelnen Institution definiert, sondern ergibt sich aus einer Gesamtheit allgemein anerkannter technischer Regeln. Für den Bereich der Elektrotechnik gehören hierzu insbesondere:
die technischen Regeln des VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e. V.),
die DIN-VDE-Bestimmungen als maßgebliche technische Normen,
die VdS-Richtlinien des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft,
sowie Brandschutzrichtlinien der Landesbauordnungen, Aufsichtsbehörden und Berufsfeuerwehren.
Diese Regelwerke bilden gemeinsam den verbindlichen Maßstab dafür, wie elektrische Anlagen zu planen, zu errichten, zu betreiben und zu prüfen sind. Sie werden regelmäßig aktualisiert und spiegeln den aktuellen technischen Entwicklungsstand sowie bewährte Sicherheitsanforderungen wider.
In der Praxis: Nein. Auch neu errichtete Elektroanlagen verändern sich im laufenden Betrieb kontinuierlich.
Ursachen dafür können sein:
der Anschluss zusätzlicher Maschinen oder Anlagen,
der Ausbau bestehender Schaltkreise,
Schalt- und Steuervorgänge im Regelbetrieb,
oder kurzzeitige Überlastungen, die einzelne Komponenten beeinflussen können.
Diese Veränderungen führen dazu, dass sich der technische Zustand einer Elektroanlage im Laufe der Zeit verändert – manchmal schleichend, manchmal deutlich. Aus diesem Grund sind regelmäßige Prüfungen, Wartungen und Anpassungen notwendig, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit dauerhaft zu gewährleisten.